abendspaziergedanken 06-JAN


der regen und wie „es“ mir „reingeregnet“ hat…

heute ergab sich die möglichkeit, eine chance einen film anzusehen, ohne nur ansatzweise den inhalt ungefähr einschätzen zu können. einfach ein filmplakat gesehen – welches mir „lustig“ erschien vom bild und vom filmtitel…  Martin McDonaghs komödie „7 psychos“ – so tituliert sie eine zeitung. in wirklichkeit war es eine „schwarze“ komödie, oder besser „dunkelschwarz“. meine begleitung hatte genauso wenig ahnung wie ich, und ließ sich überraschen.

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die karten hätte man auch in eine rot-grüne tonne „legen“ können – naja, ich bin ja nicht wirklich ein filmkritiker, aber was da gezeigt wurde…  politisch permanent unkorrekt, tarantino ähnlich, gewalt, blut, splatter eben, und zum schluss war man froh das ganze gemetzel überstanden zu haben.

doch das hat aber auch so seinen vorteil: ab jetzt kann uns niemand so leicht ärgern, tut er oder sie es doch, wird der satz: „pass auf was du sagst, ich hab‘  „7 psychos“ gesehen, und das in der ersten reihe!“ – entweder ein verdutztes gesicht (der „kontrahent“ wird dann danach googeln, und dann ganz lieb und freundlich sein), oder ein bedrücktes schweigen fabrizieren, und der widersacher verduftet weil er den film vermutlich dann kennt.

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so gehe ich wieder im leichten regen nach hause, denke an trainspotting (1996), einen film der mich zumindest damals „geschockt“ hatte, – grinse zuerst in mich hinein, und dann im haus weiter.